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Industriezubringer Härti/Allmeind Schmerikon

 

Mit der regionalen Verbindungsstrasse A15-Gaster erhält das Gebiet südlich der Bahnlinie einen direkten Anschluss an das Schnellstrassennetz. Für die Gemeinde Schmerikon ergeben sich dadurch zahlreiche Vorteile. Ein seit Jahrzehnten gehegtes Vorhaben würde Realität.

 

Die Erschliessung des südlichen Siedlungsgebiets wird verbessert.
Bis heute ist die Zufahrt ausschliesslich über den Bahnübergang Allmeindstrasse möglich. Mit dem bevorstehenden Doppelspurausbau der SBB verlängern sich die Barriereschliessungszeiten, was die Erreichbarkeit des prosperierenden Arbeitsgebiets verschlechtert. Auch für Blaulichtorganisationen gibt es bei geschlossener Schranke kein Durchkommen. Es zeichnet sich ab, dass sich dadurch Fahrzeuge während den Spitzenzeiten in Zukunft bis zur Ortsdurchfahrt stauen und diese behindern werden. Mit der neuen, barrierefreien Erschliessungsstrasse ist die Erreichbarkeit des südlichen Siedlungsgebiets jederzeit gewährleistet.

 

Die Ortsdurchfahrt wird vom Schwerverkehr entlastet.
Der LKW-Verkehr zwischen der Autobahn und dem Industriegebiet Härti/Allmeind ist für die Gemeinde Schmerikon eine Belastung. Neben dem Siedlungsgebiet südlich der Bahn ist die St.Gallerstrasse zwischen den Kreiseln Allmeind und Rosengarten besonders stark betroffen. Die direkte Verbindung zwischen Industriegebiet und Autobahn beruhigt die Situation und schafft nicht nur den Schwerverkehr, sondern einen wesentlichen Teil des Arbeitsverkehrs aus dem Dorf.

 

Der Wohn-, Freizeit- und Industrieverkehr auf der Allmeindstrasse wird entflechtet.
Indem der Schwerverkehr auf direktem Weg auf die Autobahn gelangt, steigt an der Allmeindstrasse die Wohn- und Aufenthaltsqualität. Auch die stark frequentierten Fuss- und Radwegverbindungen zwischen Strandweg und der Allmeind als Tor zur Linthebene werden attraktiver und sicherer. Hier verlaufen zahlreiche Langsamverkehrsrouten, unter anderem die nationale Seenroute Nr. 9, die Herzroute und der Obersee-Rundweg.

 

Die Gemeinde Schmerikon spart Realisierungskosten.
Mit dem Projekt Regionale Verbindungsstrasse A515-Gaster wird der Industriezubringer durch das kantonale Tiefbauamt realisiert und finanziert. Kommt die Verbindungsstrasse nicht zustande, müsste der Industriezubringer in Eigenregie realisiert werden, gemäss einem 2011 erstellten Projekt. Die Baukosten würden sich in diesem Fall auf rund 10 Millionen Franken (+/- 20 %) belaufen. Unterstützungsbeiträge des Bundes aus dem Agglomerationsprogramm in der Höhe von maximal 40 Prozent sind möglich. Vorsorglich hat der Gemeinderat das Vorhaben im 4. Agglomerationsprogramm (2024–2027) angemeldet.