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Projektgeschichte

Die Grundlage: Eine gemeindeübergreifende Verkehrsstrategie

Um den öffentlichen Verkehr, den Fuss- und Radverkehr sowie den motorisierten Verkehr optimal aufeinander abzustimmen, hat die Organisation Region Zürichsee-Linth verschiedene Planungsinstrumente entwickelt:

 

Vision 2025:
Sie ist die gemeinsame Sicht der Gemeinden auf die regionale Siedlungs- und Verkehrsentwicklung. 2007 verabschiedet, hält sie fest, welche Nutzungen in den einzelnen Gemeinden im Vordergrund stehen – zum Beispiel Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit und Erholung. Aus dieser Auslegeordnung resultiert das Commitment, das regionale Verkehrsproblem gemeindeübergreifend zu lösen.

 

Gesamtverkehrskonzept Zürichsee-Linth:
Es wurde 2009 realisiert und zeigt auf, wie das Verkehrssystem und das Mobilitätsangebot auf die regionale Entwicklung abgestimmt werden können. Die regionale Verbindungsstrasse A15-Gaster ist im Gesamtverkehrskonzept Zürichsee-Linth eines der Schlüsselprojekte.

 

Regionalplan Region Zürichsee-Linth:
Die im Gesamtverkehrskonzept Zürichsee-Linth festgelegten Ziele wurden 2014 in den Regionalplan Region Zürichsee-Linth übernommen. Das Dokument ist für die kantonale Planung behördenverbindlich und für die Ortsplanung wegleitend.

 

4 verkehrssystem

 

Projekt mit einer langen Vorgeschichte

 

70er- und 80er-Jahre: Die Gemeinde Uznach setzt sich erstmals mit dem Bau einer Umfahrungsstrasse auseinander. Die umliegenden Gemeinden sehen aber noch keinen Handlungsbedarf, worauf der Kanton das Vorhaben nicht weiterverfolgt.

 

1996: Die verkehrlichen Herausforderungen wachsen. Der Kanton St.Gallen und die Gemeinde Uznach nehmen einen neuen Anlauf mit der Prüfung einer Kernumfahrung des Uzner Städtchens. Nach Abwägen aller Vor- und Nachteile rät der Gemeinderat den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern allerdings, das damalige Projekt an der Urne abzulehnen.

 

2011: Das kantonale Tiefbauamt nimmt für die regionale Verbindungsstrasse A15-Gaster eine Zweckmässigkeitsbeurteilung vor. Darin wird aus über 20 geprüften Linienführungen die sogenannte Variante 19SR als Bestvariante festgelegt.

 

4 verkehrsforum

 

2012/13: Die Variante 19SR wird der Öffentlichkeit im Dezember 2012 im Rahmen eines Verkehrsforums vorgestellt. Die Bevölkerung wünscht daraufhin vertiefende Informationen zur Zweckmässigkeitsbeurteilung. Im April 2013 findet deshalb eine Informationsveranstaltung zur Erläuterung der Zweckmässigkeitsbeurteilung statt.

 

2014/15: Das kantonale Tiefbauamt initiiert einen Mitwirkungsprozess zur Optimierung der Linienführung. Es finden zwei Begleitgruppen-Veranstaltungen statt mit Vertretern aus Politik, Gewerbe, Landwirtschaft, Verbänden sowie weiteren Interessierten. Im Rahmen des Mitwirkungsprozesses gelingt es, die Linienführung zu verbessern. Unter anderem ist im Gebiet Rotfarb neu eine Verlängerung des Tunnels vorgesehen (Einhausung). Dadurch werden die Quartierbewohner besser vor Lärmemissionen geschützt.

 

4 mitwirkung

 

2017: Das kantonale Tiefbauamt und die Organisation Region Zürichsee-Linth orientieren im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung über den aktuellen Planungsstand. Die Bevölkerung wird informiert, dass im Gebiet Oberer Hegner aufgrund der geologischen Verhältnisse (Rutschhang) die Linienführung angepasst werden muss.

 

2017–2020: Das Tiefbauamt entwickelt das Genehmigungsprojekt für die regionale Verbindungsstrasse A15-Gaster. Im Februar 2020 werden die direkt betroffenen Grundeigentümer über den aktuellen Planungsstand informiert.