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Flankierende Massnahmen Uznach

 

Um den Durchgangsverkehr effizient auf die regionale Verbindungsstrasse A15-Gaster zu bringen, braucht es flankierende Massnahmen. Für die Planung und Umsetzung dieser Massnahmen ist die Gemeinde Uznach zuständig. Es ergibt sich die einmalige Chance zur Aufwertung des Zentrums und zur Steigerung der Wohn- und Aufenthaltsqualität.

 

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Visualisierung Eingangstor Rössli

 

Was bisher geschah

Der Uzner Gemeinderat ist sich bewusst, dass die Entlastung und Aufwertung des Städtli im Meinungsbildungs- und Entscheidfindungsprozess zur regionalen Verbindungsstrasse A15-Gaster eine zentrale Rolle spielt. Deshalb hat er bereits 2016 zusammen mit Vertretern der politischen Parteien, des Gewerbes sowie mit weiteren Einwohnerinnen und Einwohnern erste Ideen zur Zentrumsaufwertung diskutiert. Aus dieser Mitwirkung entstand das Konzept «Aufwertung Städtli/Zentrum Uznach».

Auf Basis dieses Konzepts und abgestimmt auf den Planungsprozess der regionalen Verbindungsstrasse A15-Gaster wurde 2020 in einem zweiten Schritt die Planung für die flankierenden Massnahmen (FlaMa) fortgesetzt. Dabei hatten folgende Handlungsfelder Priorität:

  • FlaMa 1: Entwicklung eines Betriebs- und Gestaltungskonzepts (BGK) für das Städtli
  • FlaMa 2: Umgestaltung der Ortseingänge
  • FlaMa 3: Erarbeitung eines Kaskadenmodells Temporegime

In einem dritten Schritt möchte der Gemeinderat den Planungsstand der FlaMa mit der Bevölkerung diskutieren und die Entwürfe weiterentwickeln. Vom 12. März bis 26. April 2021 besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer öffentlichen Mitwirkung zu den bisherigen Planungen Stellung zu nehmen.

 

Das Städtli wird zur Begegnungszone

Im Vordergrund steht das Ziel, das Zentrum von Durchgangsverkehr aus den umliegenden Gemeinden zu befreien. Das Städtli soll wieder zu einem attraktiven Ortszentrum werden, mit einer positiven Identität und Ausstrahlungskraft eines Regionalzentrums. 

Herzstück der flankierenden Massnahmen ist eine attraktive Begegnungszone. Der Strassenraum wird aufgewertet. Das Zentrum entwickelt sich zum Aufenthaltsort und Erlebnisraum für Anwohnerinnen und Anwohner, Besucherinnen und Besucher.

Gemäss heutigem Planungsstand beträgt die Höchstgeschwindigkeit in der Begegnungszone 20 km/h. Der Langsamverkehr erhält deutlich mehr Aufmerksamkeit. Das Fuss- und Radwegnetz wird verbessert und sicherer gestaltet.

Der verbleibende motorisierte Verkehr wird so siedlungsverträglich wie möglich abgewickelt. Die Zufahrt für Anwohner, Anlieferer und Besucher bleibt gewährleistet, ebenso die Durchfahrt für Busse des öffentlichen Verkehrs und für Blaulichtorganisationen.

Um an der Ochsen- und Rösslikreuzung die Torfunktion zu verstärken, empfehlen die Fachplaner eine besonders verkehrsberuhigende Gestaltung. Um den Verkehr schon vor den Toren abzubremsen, werden auf der Ricken- und Zürcherstrasse zudem ausgedehnte Tempo-30-Zonen geprüft.

Im Städtli wird der Kirchplatz zum zentralen öffentlichen Aufenthaltsraum. Damit dieser neu gestaltete Platz zusätzliche Bedeutung erhält, sehen die Fachplaner eine Verlegung der Bushaltestelle Rössli ins Städtli vor.

 

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Visualisierung Kirchplatz

 

Weitere Informationen

Broschüre Entwicklung Zentrum Uznach, 2021 (PDF, 4.5 MB)

Dossier Flankierende Massnahmen, 2020 (PDF, 30.8 MB)

Konzept Aufwertung Zentrum Uznach, 2016 (PDF, 23.1 MB)